Brainwaves – oder Meditations-Cheating
Immer wieder findet Ihr in meinen Beiträgen Hinweise auf die Meditation mittels sogenannter „Brainwave Entrainments“ – also die Beeinflussung von Gehirnwellen, um so meditative Zustände zu erreichen.
Die Gehirnwellen
Um zu verstehen, wie bestimmte Audios unsere Gehirnwellen beeinflussen können, und warum das eigentlich so praktisch ist, müssen wir uns erst einmal anschauen, was Gehirnwellen eigentlich sind und welche unterschiedlichen Zustände es hier geben kann. Hierzu kannst du dir mal diesen Beitrag anschauen: Gehirnwellen.
Falls du dich schon etwas auskennst, oder du jetzt lieber direkt mit den Fakten zu den Brainwaves durchstarten möchtest, gilt als Quick-Start einfach zu wissen, dass wir meist in den Beta-Wellen unterwegs sind, und unser Ziel zum Beispiel der Alpha-Zustand – also die leichte bis mittlere Meditation – ist.
Diesen Alpha-Zustand (Entspannungszustand) erreicht man durch bestimmte Meditationstechniken, oder auch einfach abgekürzt mittels sogenanntem Brainwave Entrainment Audios: der Beeinflussung von Hirnwellen mittels bestimmter Töne und Melodien.
Arten von Brainwave Entrainments
Es gibt unterschiedliche Techniken, die zum Einsatz kommen. Diese werden im folgenden beschrieben.
Isochrone Töne
Isochrone Töne sind eine Abfolge von abgehackten hörbaren Signalen, die als Töne mit entsprechenden Pausen abgespielt werden. Hier wird die Frequenz, die man dem Gehirn vorgeben möchte dahingehend erreicht, dass der Ton so oft in einer Sekunde gespielt wird, wie die Frequenzzahl ist, die angestrebt wird. Also die Geschwindigkeit der Pulsabfolge bestimmt dir Gehirnwellenfrequenz, die man stimulieren möchte.
Will man also z.B. auf eine Frequenz von 9 Hz kommen, wird ein Ton 9 mal in der Sekunde abgespielt – jeweils von Pausen unterbrochen.
Das Gute an den isochronen Tönen ist die Möglichkeit, Sie auch über Lautsprecher zu hören – und nicht unbedingt Kopfhörer tragen zu müssen, um die Wirksamkeit sicherzustellen.
Allerdings empfinde ich die isochronen Töne aufgrund ihrer Abfolge nicht immer als besonders angenehm als akustische Untermalung von Meditationen. Der Trick ist, diese relativ leise und im Hintergrund stattfinden zu lassen, und noch mit anderer Musik zu unterlegen, um es in ein stimmigeres Gesamtbild zu verwandeln.
Binaurale Beats
Bei den binauralen Beats kommen – wie der Name schon erahnen lässt – zwei unterschiedliche Töne zum Einsatz. Das funktioniert so, dass auf dem einen Ohr eine gewisse Frequenz wahrgenommen wird, auf dem anderen eine andere – was das Gehirn wiederum dazu veranlasst, aus beiden Frequenzen die entsprechende Mitte zu bilden. Dadurch entsteht im Gehirn eine Welle, die exakt der Differenz zwischen der Hertz-Zahl des linken und rechten Ohrs entspricht.
Als Beispiel, um wieder auf unsere 9Hz zu kommen, könnte jetzt auf dem rechten Ohr eine Frequenz von 109 Hz gelegt werden, und auf dem linken Oh eine von 100 Hz, wodurch sich im Gehirn eine Welle von 9 Hz ergibt.
Wie man aber sicher schnell erkennt, benötigt es (einigermaßen hochwertige, um auch wirklich alle Frequenzbereiche abdecken zu können!) Kopfhörer, um in den Genuss der Wirkung zu kommen.
Auch hier ist es so, dass man bei einigen Audios diese Töne als nicht unbedingt super angenehm und entspannend empfindet. Hier schwanken die Qualitäten sehr von Anbieter zu Anbieter. Unterschiedliche Anbieter mal ausprobieren lohnt sich! Als Tipp gilt wie bei den isochronen Tönen: lieber etwas leiser drehen und mehr im Hintergrund ablaufen lassen. Die Wirkung entfalten die Brainwaves nämlich trotzdem!
Monaurale Beats
Die Monauralen Beats sind eine Weiterentwicklung der binauralen Beats. Nur werden hierbei nicht zwei unterschiedliche Töne aufs linke und rechte Ohr gegeben, sondern diese zwei Töne werden zusammengemischt und ergeben dann die Differenz der zwei Töne als stehende Welle. So haben wir dann wieder die entsprechende Frequenz – z.B. 9 Hz – die dann unser Gehirn entsprechend dazu einlädt, in Resonanz zu gehen (also ebenso mit 9 Hz zu schwingen).
Die monauralen Beats wirken dadurch sogar noch besser als die binauralen Beats und können auch ohne Kopfhörer gehört werden.
Sie sind daher, gerade was die Nutzung in Audios zur Meditation angeht, also noch viel besser einzusetzen.
Empfehlungen
Ich selbst habe schon sehr viele unterschiedliche Anbieter ausprobiert und kann euch guten Gewissens die folgenden Anbieter ans Herz legen.
Zen 12
Die kurzen knackigen 12-Minütigen Audios mit wahlweise Rauschen, Entspannungsmusik, Naturgeräusche oder geführter Meditation können einfach immer mal zwischendurch eingeschoben werden. Einmal am Tag hat man sicher mal 12 Minuten, um ungestört mittels der unterschiedlichen Zen12-Audios mit Brainwave-Unterstützung tief zu meditieren.
Hier gehts zu Zen12 und hier findest du eine ausführlichere Beschreibung der Zen12 Audios und deren Besonderheiten.
Neurostreams
Ich selbst habe mehrere Audio Dateien von Neurostreams. Am Besten finde ich die Quickies: ein ganzes Paket der besten Audio-Dateien von Neurostreams – und das Beste: es kommt also in einer 15 Minuten Version der jeweiligen Audios. Also mal wieder genial kurz und effektiv: innerhalb 15 Minuten Meditation sich etwas Gutes tun und gezielt einzelne Themen (Schlafen, Zellverjüngung, Entspannung, Kreativität und noch viel mehr) angehen. Hier geht es zu den beliebten Quickies.
Eine weitere Gute Sache ist die Delta Frischzellenkur von Neurostreams: diese ist etwas ganz besonderes, da die Brainwaves auf die sogenannte Schuhmann-Frequenz von 7,83Hz zielen. Danach gehts weiter tief in den Delta Bereich hinein. Das zusätzlich enthaltene Rauschen bringt dich in einen Schlafähnlichen Zustand. Du bist weg, aber irgendwie noch da. Auf jeden Fall kommt man nach Ablauf der Zeit (die Audios gehen ca. 1 Stunde) zu sich und fühlt sich sowas von erholt und wie ein neuer Mensch! Hier geht es zur besonderen Anti-aging Frischzellenkur.


